5 Tipps für mehr Klarheit im Kopf - Keinen Sitzen und zu viele Termine

5 Tipps für mehr Klarheit im Kopf - Keinen Sitzen und zu viele Termine

Jeder kennt den Spruch: "Keine Termine und leicht einen Sitzen." Was aber, wenn es gerade mal umgekehrt ist? Wenn man keinen Sitzen hat und die Termine und Aufgaben einem nur so um die Ohren fliegen?

Was ist dann? Panik? Hilft nichts. Heulen? Bringt kurzzeitig was, macht aber am Ende nur dicke Augen und Kopfschmerzen. Schockstarre? Tja, wäre eine Taktik, hilft auf längere Sicht aber auch nicht wirklich. 

Durchatmen und Abstand gewinnen. Raus aus den Stressgedanken und mal kurz einen Schritt zurück gehen. Sich Sammeln und dann mit Getöse ins Chaos. 
Wahlweise mit guter Musik, ner Tasse Kaffee und dem Bewusstsein, dass dieses Gefühl nach dem Kampf alles wieder in Ordnung bringt. 

 

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1. Alles aus dem Kopf schreiben

Was auf Papier steht ist geduldig. Aber auch raus aus dem Kopf. Das Gefühl, man könnte was vergessen ist somit auch erstmal erledigt. 
Bestenfalls fallen einem alle Sachen ein, ansonsten schreibt man einfach erstmal alles runter, was einem so in den Kopf kommt und was wohl besser schwarz auf weiß aufgehoben wäre. 

 

 

2. Sortieren

Nachdem alles aus dem Kopf ist, heisst es sortieren. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man sortiert nach Themen, wie z.B. To Dos, Termine, Ideen, Ziele, Was ich sonst noch so im Kopf habe,...
Oder man bildet kleine Cluster und packt ähnliche Aufgaben zusammen. So können diese in einem Rutsch abgearbeitet und erledigt werden. 
Auch hier unterscheide ich in Aktion und Reaktion. Muss ich etwas tun oder muss ich auf etwas reagieren. 
Muss ich was tun? Wenn ja, was? 
Muss ich reagieren? Wenn ja, wann und wie (Mail, Telefon, etc.)? 
 

3. Priorisieren und Fokussieren

Stehen einmal die Überaufgaben fest, ist einmal der Kopf und die Aufgaben sortiert, dann heisst es priorisieren. Und ja, gefühlt ist irgendwie alles wichtig, gefühlt muss irgendwie alles auch sofort erledigt werden und alles brennt. 
Und dennoch muss man ganz genau hinschauen und Entscheidungen treffen. 
Ich mache sowas gerne mit dem Eisenhower-Prinzip. Unterschieden wird in Dringlichkeit und Wichtigkeit. 
Versieht man seine Aufgaben mit Post It's, so können diese ganz einfach entsprechend der Tabelle priorisiert werden. 
Es ist wirklich so, dass wenn man sich einfach mal kurz Zeit nimmt, merkt, dass es Aufgaben gibt, die Wichtig sind, aber gerade einfach nicht dringend. Oder eben umgekehrt. 
Den Zettel neben den Schreibtisch gelegt und man fährt ziemlich gut damit. Also zumindest ich aktuell. 

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4. Umsetzung 

Nun geht's wohl aber daran auch alles umzusetzen. Wann mache ich das? Wie mache ich es mir irgendwie nochmal ansehnlich? Wo kann ich Dinge erledigen? Vielleicht gibt es Aufgaben, die gerade im Büro keinen Sinn machen oder aber die man auch super beim Arzt im Wartezimmer oder in der Bahn erledigen kann. Dann lass diese erstmal weg und fokussiere dich auf die Aufgaben fürs Büro. 

4.1 Post its

Pick dir deine wichtigsten To Dos (max. 3) und klebe sie dir z.B. an den unteren Bildschirm. So hast du sie vor Augen und kannst wenn du eine Aufgabe erfüllt hast, den Post It wegwerfen.
Ich sag es euch, geiles Gefühl. Das ist wie von der To Do-Liste streichen nur noch ein kleines bisschen besser, finde ich. 
Ist erstmal der erste Brand gelöscht, so können die nächsten Aufgaben dazu kommen und man hat immer wieder kleine Erfolgserlebnisse. 

4.2 Zeiten im Kalender blocken

Wer kein Bock auf fröhliche Zettelwirtschaft hat, der kann das Ganze auch sichtbar in seinem Kalender machen. 
Hierzu überlege ich mir an welchen Tagen ich was erledigen möchte oder muss und blocke mir entsprechende Stunden im Kalender. Nicht direkt 5 Stunden sondern immer erstmal nur kleine Häppchen. 2 Stunden für Blogeinträge, 0,5 Stunden für Angebote schreiben, 1 Stunde für Steuer machen, 2 Stunden für Bildbearbeitung von Hochzeit XY. 
An diese versuche ich mich dann zu halten. Es ist quasi der Fahrplan durch den Tag.
Der natürlich nicht immer genau so verläuft, wie ich ihn geplant habe, aber dann wird der eingetragene Block einfach auf den nächsten Tag oder 2 Stunden nach hinten geschoben. Vergessen wird jedenfalls nichts und ich weiß auch am nächsten Tag noch, was ich machen muss. 
Wichtig ist auch, nicht zu viel Zeit zu blocken und immer wieder kleine Pause einzutragen. 

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5. Duschen oder Baden. Oder Kaffee trinken. Ohne Handy! 

Ahaha, japs. Richtig gelesen. Nicht weil man mal wieder müsste, nein. Ich finde, Duschen oder Baden beruhigt den Kopf. Wäscht den Stress ab und holt den Körper und Geist etwas runter. 
Der Kopf entspannt, der Körper entspannt und man merkt, dass man wieder ein bisschen mehr Durchblick und Ordnung hat. Das beruhigt. Also mich zumindest. 
Und es ist genau diese Auszeit, die man brauch, wenn man gerade gar nicht mehr klar denken kann. 
Wahlweise geht natürlich auch einfach Kaffee trinken, ein Buch lesen, sich in die Sonne legen oder was auch immer machen,...

Hauptsache Luft holen! Die brauch man nämlich wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. 

 

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